Tolerância zero
Tolerância zero

Tolerância zero

„Tolerância zero“ (Null Toleranz) – das war das zentrale und beherzte Motto, mit dem Dilma Rousseff am 1. Januar 2011 in das höchste Amt Brasiliens gekommen ist.

Die allseits beliebte und sonst so resolute Präsidentin hat es seit dem nicht vermocht, die sozialen Missstände in ihrem Land konsequent anzugehen – und vor allem endlich die Korruption in Wirtschaft und Beamtenschaft nieder zu machen.

Die Milliarden, die in die Großprojekte und prestigeträchtigen Mega-Events Fussball-WM 2014 und Olympische Spiele 2016 in Rio de Janeiro fließen, fehlen schlichtweg für den Bau von Krankenhäusern, bezahlbaren Wohnungen sowie für die Verbesserung der breiten Bildungsmöglichkeiten und -standards.

Die Jugend des fünftgrößten Flächenlandes der Erde hat es satt, immer nur Versprechen zu hören, statt Taten zu sehen.

Für den diesjährigen CSD (Christopher Street Day) habe ich mir eine Solidaritätsaktion mit meinem Heimatland überlegt.

'Nicht nur Spiele, sondern auch Brot.'

Die Zeit ist reif, die Gelegenheit günstig wie nie. Brasilien hat jetzt die Chance zu einem radikalen Wandel und nachhaltiger Entwicklung in allen Bereichen der Gesellschaft.
Ich komme selbst aus äußerst bescheidenen Verhältnissen, wie in meiner Biographie auf dieser Homepage zu lesen ist. Damals, in Minas Gerais, fehlte es an allen Ecken und Enden. Aber man hat sich zu helfen gewusst.

Unsere Hauptstadt Brasilia ist immer noch weit weg von allem.

In unserer Nationalflagge steht der Leitsatz 'Ordem e Progresso' (Ordnung und Fortschritt).

So soll es sein!



Sonia

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